Als Starlink in der Ukraine kürzlich eingeschränkt war, zeigte sich, wie stark Europa von Elon Musk abhängig ist. Wie die EU das ändern will, erklärt Europa-Korrespondent Dominique Eigenmann.
An der ukrainischen Front hängt viel von einem Mann ab: Elon Musk. Kürzlich war sein Satelliteninternet «Starlink» über der Ukraine eingeschränkt. Damit fehlte ein entscheidendes Mittel zur Verteidigung gegen Russland. Die ukrainischen Truppen brauchen Starlink nicht nur für ihre Drohnen, sondern auch, um Karten herunterzuladen oder zu kommunizieren. Etwas mehr als eine Woche dauerte die Einschränkung.
Zwar will sich Europa aus dieser Abhängigkeit lösen, doch ein neues eigenes Satellitennetz lässt auf sich warten. Und selbst wer eigene Satelliten baut, braucht Raketen, um sie ins All zu bringen. Auch hier ist Elon Musks Unternehmen SpaceX ein entscheidender Anbieter.
Wie konnte ein einzelner Unternehmer so mächtig werden? Hat Europa die strategische Bedeutung des Satelliteninternets verschlafen? Und was braucht es, um künftig unabhängiger zu sein?
Darüber spricht Europa-Korrespondent Dominique Eigenmann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er erklärt, welche Pläne die EU im Bereich des Satelliteninternets verfolgt und weshalb deren Umsetzung länger dauert als ursprünglich vorgesehen.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
Hier den Text von Dominique Eigenmann lesen: Wann kommt Europas Alternative zu Starlink?