Apropos – der tägliche Podcast

Berlins radikales Experiment gegen die Wohnungsnot

Episode Summary

In den letzten zehn Jahren hat sich die Wohnungsnot in Berlin drastisch verschärft. Nun will die Linkskoalition die Krise mit einer radikalen Idee bekämpfen. Doch der Plan stösst auf Widerstand.

Episode Notes

Im September gewann die Linkspartei die Wahl ins Berliner Abgeordnetenhaus. Ihr Versprechen: der Wohnungsnot entgegenzuwirken. Denn diese hat sich in den letzten Jahren enorm zugespitzt. Zwischen 2015 und 2024 hat sich die durchschnittliche Miete pro Quadratmeter mehr als verdoppelt.

Die Lösung der linken Regierung ist radikal und wäre ein für Europa einzigartiges Experiment. Sie will mehr als 160’000 Wohnungen «vergesellschaften». Berlins grösste Immobilienkonzerne sollen damit enteignet und deren Wohnungen staatlich verwaltet werden.

Wie würde dieses Experiment konkret aussehen? Was spricht dagegen – was dafür? Und wäre das auch in anderen europäischen Städten möglich?

In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Deutschlandkorrespondent Simon Widmer die Pläne der Berliner Linkspartei um Elif Eralp ein und erklärt, ob die Wohnungsmieten damit tatsächlich sinken würden.

Host: Philipp Loser
Produktion: Valeria Mazzeo

Hier zu Simon Widmers Artikel über die geplanten Enteignungen der Linkskoalition: Berlin plant das radikalste Immobilien­experiment Europas