In einem Forum wurden massenhaft KI-generierte Nacktbilder von Frauen verbreitet. Der Fall zeigt: Die Schweizer Gesetzgebung hinkt der technologischen Entwicklung hinterher.
Um sogenannte Deepfake-Pornografie ist seit Wochen europaweit eine Debatte entstanden – insbesondere seit die deutsche Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann erhoben hat.
Nun wird auch die Schweiz von einem Deepfake-Skandal erschüttert. Die Rede ist von zwei Telegram-Foren, in denen zahlreiche KI-generierte Nacktbilder geteilt wurden. Betroffen sind Influencerinnen , Podcasterinnen, aber auch Mütter oder Schwestern von Personen, die in der Öffentlichkeit stehen. Viele haben erst durch die Recherche von Tamedia erfahren, dass sie Opfer dieser Form digitalen Missbrauchs geworden sind.
Was ist genau passiert? Was macht das mit den Betroffenen? Und warum hinkt die Schweizer Gesetzgebung beim Umgang mit sexualisierten Deepfakes hinterher?
Bundeshausredaktorin Silvana Schreier und Oliver Zihlmann, Leiter des Tamedia-Recherchedesks, haben für ihre Recherche mit mehreren betroffenen Influencerinnen gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» rollen sie die Ereignisse rund um den ersten grossen Deepfake-Skandal der Schweiz auf.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
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