Der G7-Gipfel im französischen Evian sorgt in Genf für Nervosität – und weckt Erinnerungen an die grossen Proteste von 2003, als über 100’000 Menschen demonstrieren. Wie wird es dieses Mal?
Nächste Woche treffen sich im französischen Evian die Staatschefs der G7-Staaten, also der sieben wichtigsten Industrienationen der Welt.
Das hat auch Auswirkungen auf die Schweiz: Evian liegt direkt an der Schweizer Grenze. Für Genf bedeutet das Treffen vor allem eines: Stress vor einer Demonstration gegen den G7-Gipfel. Bereits 2003, als das Treffen zuletzt in Evian stattfand, kam es in Genf zu grossen Demonstrationen mit über 100’000 Teilnehmenden.
Diese Demonstration und ihre Folgen haben sich tief ins Gedächtnis der Genfer Bevölkerung und Behörden eingeprägt. Die Bewertungen der damaligen Proteste gehen – je nach politischer Haltung – weit auseinander.
Mehr als 20 Jahre später sorgt der bevorstehende Gipfel erneut für Unruhe in Genf. Während konservative Stimmen Proteste und Ausschreitungen befürchten, kritisieren progressive Kreise die Organisation der Demonstration als willkürlich.
Wie reagiert Genf auf den anstehenden Gipfel? Was ist von den Protesten zu erwarten? Und wie blicken Menschen darauf, die schon 2003 dabei waren?
Das erzählt Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er ist nach Genf gereist und hat mit Personen gesprochen, die bereits 2003 dabei waren und auch dieses Jahr wieder teilnehmen wollen.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler und Valeria Mazzeo
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