Auch in der Schweiz entstehen imme mehr grosse KI-Rechenzentren. Jetzt wächst auch der Widerstand dagegen, wie ein Beispiel aus Schaffhausen zeigt. Warum?
Die künstliche Intelligenz boomt. Das braucht viel Rechenkapazität. Entsprechend werden weltweit grosse Datencenter gebaut – auch in der Schweiz. Laut Schätzungen von SRF werden mindestens 120 Rechenzentren betrieben, viele davon in der Region Zürich.
Jetzt entsteht in Beringen im Kanton Schaffhausen ein Rechenzentrum, das grösser ist als der Zürcher Sechseläutenplatz – und einen hohen Ressourcenverbrauch hat. Vor allem Strom und Wasser.
Darum regt sich zunehmend Widerstand – in der Politik, aber auch in aktivistischen Kreisen. Es ist ein Widerstand, der auch in den USA bereits in deutlich grösserem Ausmass bekannt ist. So kündigt eine Gruppe von Aktivistinnen und Aktivisten auch Protest gegen das geplante Rechenzentrum im Kanton Schaffhausen an. Dabei schliesst sie auch militante Mittel nicht aus.
Warum sind KI-Rechenzentren so umstritten? Wie sieht der Widerstand konkret aus? Und was spricht für den Bau von solchen Zentren?
Diese Fragen beantwortet Bundeshausredaktorin Silvana Schreier. Sie hat zum Widerstand gegen das KI-Rechenzentrum recherchiert und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
In der Episode erwähnte Inhalte: