15 Milliarden Dollar Einnahmen reichten dem Fifa-Chef nicht: Er wollte WM-Rechte an Investoren verkaufen, jetzt könnte er sein Amt verlieren. Wie konnte es überhaupt so weit kommen?
15 Milliarden Dollar spülte die WM 2026 laut eigenen Angaben in die Fifa‑Kassen. Dennoch gab Fifa-Präsident Gianni Infantino vor einer Woche bekannt, einen Teil der Rechte an der Fussball-WM an Investoren verkaufen zu wollen. Damit stiess er auf unerwartet heftigen Widerstand.
Sämtliche europäischen Verbände drohten geschlossen mit einem Boykott aller Fifa-Turniere, auch andere Konföderationen lehnten die Pläne ab. Am Wochenende knickte Gianni Infantino schliesslich ein und zog das Projekt zurück.
Doch der Schaden scheint angerichtet: Infantino hat es sich mit beiden Seiten verscherzt. Mit den Fussball-Verbänden, die nun Klagen gegen die Fifa vorbereiten, und mit US-Präsident Donald Trump, der vom Verkauf der Rechte profitiert hätte.
Was steckt überhaupt hinter den Verkaufsplänen? Warum kam Infantino damit ausgerechnet nach der kommerziell erfolgreichsten WM der Geschichte? Kann sich Gianni Infantino jetzt noch halten? Und was verrät das alles über den Zustand der Fifa?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Fussballredaktor Thomas Schifferle die Unruhen rund um Fifa-Präsident Gianni Infantino ein – und sagt, wie es in diesem Streit weitergehen könnte.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Hier geht's zu den Analysen von Thomas Schifferle:
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