Papst Leo XIV stellt persönlich seine neue Enzyklika vor. «Magnifica Humanitas» beschäftigt sich mit dem Schutz des Menschen im Zeitalter der KI. Mit dabei ist auch ein ungewöhnlicher Gast.
«Magnifica Humanitas – Über den Schutz des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz»
So heisst die erste Enzyklika, das grosse Lehrschreiben, von Papst Leo XIV. In seinem Text denkt er über die künstliche Intelligenz nach und fordert klare Regulierungen für KI-Firmen und ihre Technologie. «Künstliche Intelligenz muss entwaffnet werden», so der Papst. Es brauche einen verantwortungsbewussten, ethisch fundierten Umgang mit KI.
Das Schreiben wendet sich auch explizit an Menschen ausserhalb der Kirche. Womöglich war deswegen auch Chris Olah, der Mitgründer des KI-Unternehmens Anthropic, als Redner dabei. Spannend ist die Einladung, weil Olah und sein Unternehmen im Streit mit Trump liegt. Auch das Verhältnis zwischen Papst Leo und Donald Trump ist angespannt.
Kommt die Botschaft des Papsts an? Kann die Autorität des Papstes etwas an der aktuellen Situation verändern? Und was sagt das über Papst Leo aus, dass er in seiner ersten Enzyklika ausgerechnet über KI schreibt?
Das weiss Elisa Britzelmeier, Korrespondentin für Italien und den Vatikan, zu Gast in der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
Hier geht's zum Text von Elisa Britzelmeier
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