Trumps Angriff auf Venezuela zeigt, wie kompromisslos der US-Präsident seine Nationale Sicherheitsstrategie umsetzt. Was bedeutet das für Russland, China und Europa?
In der Nacht auf den 3. Januar haben die USA Venezuela militärisch angegriffen, dessen Präsident Nicolás Maduro festgenommen und ihn in New York vor Gericht gebracht. Dieser Angriff zeigt, dass der US-Präsident seine neue Nationale Sicherheitsstrategie ziemlich konsequent umsetzen und die Vormachtstellung der USA in der westlichen Hemisphäre stärken will.
Das hat Konsequenzen, die weit über Venezuela und die USA hinausgehen: Wie auch Wladimir Putin legt Trump damit sein Bestreben offen, die Welt in Interessensphären aufzuteilen, in denen jeweils eine militärische Grossmacht das Sagen hat.
Wohin führen die aktuellen Entwicklungen tatsächlich? Was bedeuten sie für die anderen Supermächte Russland und China? Und was für Europa?
Auslandchef Christof Münger analysiert die neue geopolitische Grosswetterlage in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzent: Noah Fend