Apropos – der tägliche Podcast

Verbotene Weihe im Wallis: Die erzkonservativen Piusbrüder trotzen Rom

Episode Summary

Trotz ausdrücklichen Verbots des Papstes weihte die traditionalistische Bruderschaft vier Bischöfe. Der Vatikan reagiert umgehend. Warum riskierten sie den Bruch mit der katholischen Kirche?

Episode Notes

«Tut das nicht! Lasst uns versuchen, die Gemeinschaft in der Kirche zu leben», appellierte Papst Leo XIV an die Piusbruderschaft. Einen Tag später taten sie es dennoch: Die Piusbrüder haben im Wallis vier Bischöfe geweiht.

Die ultratraditionalistische Glaubensgemeinschaft zählt weltweit 600’000 Anhängerinnen und Anhänger. Diese Woche versammelten sich über 15’000 von ihnen im Wallis für die verbotene Weihe– und feierten dort ihre Rebellion.

Der Vatikan verhängte die schärfste Strafe, die das Kirchenrecht kennt. Die Exkommunikation, den Ausschluss aus der Kirche.

Wer sind die Piusbrüder genau? Wer von ihnen ist von der Exkommunikation betroffen? Und was sagt die grösste Abspaltung seit der Reformation über die katholische Kirche aus?

Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid war an der vierstündigen Messe in Écône vor Ort. In der aktuellen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt er Einblick in das Massenspektakel und ordnet die Exkommunikation ein.

Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler

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