Die USA sichern sich mit einem Abkommen ein Fünftel der Ölreserven Venezuelas. Was steckt hinter dem Deal? Und wer profitiert wie?
Es ist «der grösste Öl-Deal in der Weltgeschichte», schrieb US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social. Ein Milliardengeschäft.
Die USA sollen sich mit einer Vereinbarung 65 Milliarden Barrel Öl aus Venezuela gesichert haben. Dies wäre laut Schätzungen ein Fünftel der venezolanischen Ölreserven.
Möglich gemacht hat diesen Deal die Militäraktion im Januar, bei welcher der bisherige Präsident von Venezuela, Nicolás Maduro, von US-Soldaten entführt wurde. Kritiker finden Trumps Vorgehen imperialistisch. Seine Unterstützer hingegen freut es. Denn Trump behauptet, mit dem Abkommen soll der Benzin-Preis in den USA sinken.
Welche Auswirkungen hat das auf die Zwischenwahlen im Herbst? Führt uns Trumps Politik tatsächlich zurück in ein imperialistisches Zeitalter? Oder haben die USA wirklich Anspruch auf das Öl in Venezuela?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet US-Korrespondentin Charlotte Walser die neusten Ereignisse rund um den Öl-Deal mit Venezuela ein.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter
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