Eine Frau bringt 1955 ein Kind zur Welt – unehelich und heimlich. Sie muss es weggeben und schweigt. Was ist passiert? Hören Sie den ersten Teil eines Familiendramas.
Es sind die 1950er-Jahre. Unsere Gesellschaft ist noch stark katholisch geprägt. In diesem Umfeld verliebt sich eine Frau Hals über Kopf in einen Studenten. Sie wird unehelich schwanger. Das Kind bringt sie heimlich zur Welt – und lässt es dann zurück.
Die uneheliche Mutter sei eine eine quirlige Frau gewesen, sagt ihre Enkelin heute. Sie kannten sich, sie waren ja eng verwandt. Und doch mussten sie sich immer heimlich treffen. Offiziell führte die Frau nämlich ein ganz anderes Leben. Mit anderen Kindern und Enkelkindern. Die bewegte Lebensgeschichte der Frau steht sinnbildlich für ein düsteres Kapitel in der Schweizer Geschichte.
Die Enkelin heisst Alice Britschgi. Sie ist Redaktorin im Ressort Gesellschaft und Debatten und hat ihre eigene Familiengeschichte recherchiert und im «Magazin» aufgeschrieben. Was sie dabei herausgefunden hat, erzählt sie jetzt in einer Doppelfolge des täglichen Podcasts «Apropos». Hier ist Teil eins: die Spurensuche.
Host: Mirja Gabathuler
Produzentin: Jacqueline Wechsler
Die ganze Geschichte zum Nachlesen: