Im tropischen Pazifik entwickelt sich aktuell das Wetterphänomen El-Niño. Es könnte eines der stärksten seit Jahrzehnten werden. Mit möglichen Auswirkungen auf die Schweiz.
Es könnte ein Extremwetterereignis werden, wie es zuletzt 1997 vorgekommen ist. Das Klimaphänomen El Niño tritt alle paar Jahre auf und stellt gewohnte Wetterabläufe regelrecht auf den Kopf.
Wo es normalerweise tropisch feucht ist – etwa in Indonesien – sorgt El Niño für Dürre. In Teilen Mittel- und Südamerikas hingegen, wo oft Trockenheit herrscht, nehmen heftige Niederschläge und Überschwemmungen zu.
Seit einigen Monaten beobachten Klimatologinnen und Klimatologen die Entwicklungen, denn Messdaten deuten auf einen möglichen «Super El Niño» hin. Es könnte einer der stärksten seit Jahrzehnten werden.
Was ist der El Niño genau? Welche Folgen hätte ein «Super El Niño»? Und inwiefern wäre die Schweiz davon betroffen?
Martin Steinegger ist Wissenschaftsredaktor mit Schwerpunkt auf das Wetter und Klima. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und erklärt, was das Klimaphänomen für den Sommer bedeuten könnte.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Valeria Mazzeo
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