Bundesrichterin Yves Donzallaz und Bundesrichterin Beatrice van de Graaf waren ein Paar – obwohl das Gesetz es verbietet. Der Fall zeigt auch, wie politisch die Arbeit des Bundesgerichts ist.
Eine heimliche Beziehung am Bundesgericht sorgt gerade für Aufregung. Bundesrichter Yves Donzallaz und Bundesrichterin Beatrice van de Graaf waren mindestens ein Jahr lang ein Paar – obwohl das eigentlich verboten wäre. Bundesrichterinnen und Bundesrichter dürfen untereinander keine «dauernden Lebensgemeinschaften» eingehen.
In dieser Geschichte geht es aber um mehr als um eine private Beziehung in einem öffentlichen Richteramt. Es geht auch um einen politischen Racheakt, um versteckte Kameras in Gartenhecken und um eine Welt hinter den Mauern des Bundesgerichts, die von aussen nur schwer verständlich ist.
Warum ist eine Beziehung zwischen einem Bundesrichter und einer Bundesrichterin ein Problem? Wie geht es für Donzallaz und van de Graaf weiter? Und was sagt diese Affäre über das Schweizer Bundesgericht aus?
Inlandchef Mario Stäuble hat zu diesem Fall recherchiert und Yves Donzallaz zum Interview getroffen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt er Einblick in die Welt des Bundesgerichts.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
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