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880 Millionen für die Bauern? Der Streit um den Mercosur-Deal

Episode Summary

Das Mercosur-Abkommen sorgt im Parlament für Diskussionen. Die Bauern fordern zusätzliche Subventionen, die Linken mehr Umweltschutz – nun geht es um einen Kompromiss.

Episode Notes

s ist das Herzstück der aktuellen Handelspolitik von Wirtschaftsminister Guy Parmelin: Mit dem Mercosur-Abkommen, einem Freihandelsabkommen mit den meisten Ländern Südamerikas, soll sich das Volumen der Schweizer Exporte in den nächsten zehn Jahren auf jährlich 8 Milliarden Franken verdoppeln.

Doch das Abkommen steht vor einer schwierigen Abstimmung. In dieser Woche behandelt das Parlament den Deal – der Ausgang ist offen.

Widerstand kommt von rechts, weil die Bäuerinnen und Bauern befürchten, dass ihre Einkommen durch zusätzliche Importe unter Druck geraten. Der Bauernverband fordert deshalb 880 Millionen Franken an zusätzlichen Subventionen. Von links gibt es ebenfalls Forderungen: Umwelt- und Arbeitsstandards müssten im Abkommen stärker gewichtet werden.

Aktuell steht ein Kompromiss für das Freihandelsabkommen im Raum, der die Bauern besänftigen soll. Wie sieht dieser konkret aus? Wie lässt sich der Streit im Parlament lösen? Und ist das Mercosur-Abkommen überhaupt noch zu retten?

Benjamin Bitoun ist Bundeshauskorrespondent für die Wirtschaftsredaktion und hat sich mit dem Mercosur-Deal beschäftigt. In einer neuen Folge von «Apropos» erklärt er, wie es um das Freihandelsabkommen steht und der Politkrimi weitergehen könnte.

Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo

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