Die bekannteste Diplomatin der Schweiz hat gekündigt – mitten im Zollstreit mit den USA. Über die Gründe für ihren Abgang ist bislang wenig bekannt. Das bietet Raum für Spekulationen. Bundeshauskorrespondent Fabian Fellmann ordnet ein, was hinter der überraschenden Kündigung steckt.
Eine der wichtigsten Schweizer Verhandlerinnen tritt ab: Helene Budliger Artieda hat überraschend als Chefin des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) gekündigt. Sie war in den vergangenen Jahren eine zentrale Figur bei den Verhandlungen im Zollstreit mit den USA, aber auch bei den Gesprächen mit der EU und beim Abschluss von Freihandelsabkommen.
Über die Gründe für ihren Abgang ist bislang nur wenig bekannt. Im Bundeshaus wird über Spannungen mit Wirtschaftsminister Guy Parmelin spekuliert. Andere vermuten, Budliger Artiedas Abgang könnte auch mit der laufenden Untersuchung der Geschäftsprüfungskommission zu den US-Zollverhandlungen zusammenhängen.
Was ist hinter den Kulissen passiert? Was hat Budliger Artieda während ihrer Amtszeit erreicht? Und was bedeutet ihr Abgang für die laufenden Verhandlungen mit den USA?
Bundeshausredaktor Fabian Fellmann ordnet die überraschende Kündigung in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ein und erklärt, welche Folgen der Abgang der Seco-Chefin für die Schweizer Wirtschaftspolitik haben könnte.
Host: Philipp Loser
Produzent: Noah Fend
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