Psychoaktive Substanzen werden zunehmend in der Medizin eingesetzt. Beispielsweise bei Personen mit schweren Depressionen. Warum der Zugang in der Schweiz schwierig ist und wie sich eine Therapie mit Narkosemittel anfühlt.
Substanzen wie Ketamin, LSD oder MDMA kennt man vor allem als Partydrogen. Mittlerweile werden sie aber auch vermehrt für medizinische Zwecke genutzt. Ketamin etwa wird immer häufiger bei Menschen mit schweren Depressionen eingesetzt – vor allem dann, wenn herkömmliche Therapien nicht helfen.
Das Potenzial von Behandlungen mit Narkosemittel gilt unter Expertinnen und Experten aus der Psychiatrie und Psychotherapie als gross. Gleichzeitig ist der Zugang dazu in der Schweiz schwierig.
Wie fühlt es sich für Patientinnen und Patienten an, wenn sie mit Ketamin behandelt werden? Welche Substanzen können bei welchen Krankheiten helfen? Und welche Risiken bergen die Behandlungen?
Wissenschaftsjournalist Felix Straumann hat sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der psychedelischen Medizin beschäftigt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, welche Rolle der Einsatz der Substanzen künftig in der Medizin spielen könnte.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
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