Unsere Reporterin und unser Reporter haben zu einer neuen Form der Onlinekriminalität recherchiert. Was sie dabei herausgefunden haben und wie Eltern und Jugendliche sich schützen können.
In der Schweiz breitet sich eine neue Form der Onlinekriminalität aus. Foren mit unverfänglichen Namen wie «764» oder «1414» bringen die Strafverfolger an die Grenzen. Es handelt sich um sogenannte nihilistische Netzwerke.
Dabei handelt es sich um eine Form von Extremismus, in der Gewalt verherrlicht wird. Und Straftaten glorifiziert werden. Meist männliche Täter schreiben gezielt vulnerable Mädchen und junge Frauen an und bringen sie dazu, sich selbst zu verletzen. In einem Fall trieb ein Täter aus dem Ausland sein Opfer aus der Schweiz bis in den Suizid.
Was verbirgt sich hinter diesen nihilistischen Netzwerken? Wie funktionieren sie? Was macht die Ermittlungen so komplex? Und wie können sich Eltern und Jugendliche davor schützen?
Anielle Peterhans, Reporterin am Tamedia-Recherchedesk, und David Sarasin, Reporter im Ressort Zürich, haben zu dieser neuen Form der Onlinekriminalität recherchiert und exklusiven Einblick in die Netzwerke erhalten. Was sie dort gesehen haben und was das bedeutet, erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Sara Spreiter
Die Recherche von Anielle Peterhans und David Sarasin zum Nachlesen:
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