Nike prägte über Jahrzehnte den Sportartikelmarkt und wurde zur wertvollsten Marke der Branche. Heute kämpft der Konzern mit rückläufigem Geschäft. Warum?
Ende der 1980er-Jahre verdrängte Nike Adidas von der Spitze und entwickelte sich zum weltweit führenden Sportartikelhersteller. Mit grossen Athletinnen und Athleten, ikonischen Produkten und aufwendigen Werbekampagnen gelang es dem Unternehmen, Sport und Popkultur miteinander zu verbinden.
Doch in den vergangenen Jahren geriet ihr Erfolgsmodell ins Wanken. Nike überschätzte seine Marktposition, traf strategische Fehlentscheide und verlor wichtige Partnerschaften – unter anderem mit Roger Federer. Gleichzeitig haben sich neue Konkurrenten etabliert. Besonders der Schweizer Laufschuhhersteller On konnte in den vergangenen Jahren stark wachsen.
Was hat Nike falsch gemacht? Warum ist der Sportartikelmarkt heute so hart umkämpft? Und wie gefährlich wird On den führenden Konkurrenten?
Wirtschaftsredaktorin Nelly Keusch hat die Entwicklung von Nike analysiert. In einer neuen Folge von «Apropos», dem täglichen Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung, spricht sie über den Niedergang der einst coolsten Sportmarke der Welt.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sara Spreiter
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