Seit zwei Wochen gehen in Frankreich Schülerinnen und Schüler auf die Strasse. Was hinter dem Aufstand steckt und warum er so schnell nicht abebben dürfte.
Seit zwei Wochen blockieren Schülerinnen und Schüler in ganz Frankreich Hunderte Schulen. Sie wehren sich gegen zu kleine Klassenzimmer, zu wenig Toiletten, fehlende Lehrpersonen. Am Dienstag dieser Woche sollen allein in Paris über 100’000 Menschen auf der Strasse gewesen sein. Doch die Proteste sind teilweise eskaliert. Es gab Verletzte auf beiden Seiten und mehr als tausend Festnahmen.
Gleichzeitig rufen die Gewerkschaften die Bevölkerung dazu auf, sich den Protesten anzuschliessen. In einer Fernsehansprache versprach der französische Premierminister Sébastian Lecornu, die Jungen ernst zu nehmen – und ihnen zuzuhören.
Was erhoffen sich die Schülerinnen und Schüler in Frankreich? Werden sich ihre Unterrichtsbedingungen verbessern? Und wer ist für die Eskalation verantwortlich?
Das erklärt Alexandra Föderl-Schmid in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie ist Wirtschaftskorrespondentin in Frankreich für die Süddeutsche Zeitung und Tamedia und hat in Paris hat sie mit Demonstrantinnen und Demonstranten gesprochen.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Die Texte von Alexandra Föderl-Schmid zu den Protesten: