Christopher Nolan hat mit seinem Film «The Odyssey» erneut ein globales Kinoereignis geschaffen – und löst damit auch eine Debatte über kulturelle Identität, Diversität und die Darstellung der Antike aus.
Christopher Nolan hat sich mit Filmen wie «Oppenheimer», «Dunkirk» oder «The Dark Knight» in den vergangenen Jahren als Starregisseur etabliert. Auch «The Odyssey» ist jetzt schon einer der erfolgreichsten Filme des Jahres – und er sorgt für gesellschaftliche Diskussionen.
Wem gehört die Antike eigentlich politisch? Darf Helena von Troja von einer dunkelhäutigen Schauspielerin gespielt werden? Und wie selbstverständlich ist es, wenn eine trans Person einen griechischen Krieger verkörpert?
Dass solche Debatten durch ein Stück Kultur ausgelöst werden, ist heute selten. Warum gelingt es ausgerechnet Nolan, mit einem Kinofilm solche Fragen aufzuwerfen? Und was sagt die Faszination für seine Filme über unsere Gesellschaft aus?
Darüber spricht Film- und Serienredaktor Pascal Blum in einer neuen Folge von «Apropos». Er erklärt, was Christopher Nolan zu einer Marke macht – und inwiefern man im Kinosaal «eine Art kleine Offenbarung hat».
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
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