Bernard Henrion wuchs versteckt bei Pflegeeltern auf. Erst viel später recherchierte er die tragische Geschichte seiner leiblichen Mutter. Dabei entkam er selbst nur knapp dem Tod.
Bernard Henrion hat ein Trauma geerbt. Seine Mutter ist Widerstandskämpferin im Zweiten Weltkrieg. Ihr Mann wird von den Nazis hingerichtet, sie selbst übersteht das Konzentrationslager Mauthausen nur knapp.
Kurz darauf wird sie unehelich schwanger. Ihren Sohn, Bernard, versteckt sie bei Pflegeeltern in der Schweiz. Er wird erst in seiner Jugend erfahren, dass seine vermeintlichen Eltern nicht seine leiblichen Eltern sind. Jahre später entkommt auch er nur knapp dem Tod, als er versucht, das Rätsel seiner Herkunft zu entschlüsseln.
Was ist Bernard Henrions Geschichte? Wie blickt er heute auf sie zurück? Und wie funktioniert das mit vererbten Traumata genau?
In der Sommerserie des täglichen Podcasts «Apropos» kommen Menschen zu Wort, die einen Schicksalsschlag erlebt haben – und erzählen, was sie daraus mitnehmen. Die Geschichte von Bernard Henrion erzählt Michèle Binswanger vom Ressort Leben.
Host: Mirja Gabathuler
Produzentin: Jacqueline Wechsler
Hier gibt's die Geschichte von Bernard Henrion zum Nachlesen