Am Sonntag wählt Ungarn ein neues Parlament – und entscheidet, ob Viktor Orbán nach 16 Jahren an der Macht abgelöst wird. Welche Bedeutung hätte Orbáns Abwahl für Europas Rechtspopulismus?
Seit 16 Jahren regiert Viktor Orbán Ungarn. In dieser Zeit hat er die Demokratie im Land ausgehöhlt, Medien und Justiz unter seine Kontrolle gebracht und ein korruptes System etabliert.
Dieses System gerät nun ins Wanken. Am Sonntag wählt das ungarische Volk ein neues Parlament und Orbáns Herausforderer, Péter Magyar, hat mit seiner Partei echte Chancen auf einen Wahlsieg. Die Wahl am Sonntag wird als schicksalhaft für Europa gehandelt.
Wer ist Orbáns Gegner Magyar? Was macht ihn für den amtierenden Premierminister so gefährlich? Und was würde Orbáns Abwahl für den wachsenden Rechtspopulismus auf der Welt und in Europa bedeuten?
Enver Robelli, stellvertretender Leiter des Ressorts International, ist für die Wahlen nach Budapest gereist. In der neuesten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» berichtet er, was vom Schicksalstag am Sonntag zu erwarten ist.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
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