Neue Zahlen zeigen: Nicht Shein und Temu fluten die Schweizer Treppenhäuser mit Paketen, sondern heimische Händler. Warum ausgerechnet sie vor der «Päckliflut» warnen.
Wenn sich im Treppenhaus wiedermal Pakete türmen oder der Postbote den überquellenden Bus öffnet, sind die Schuldigen jeweil schnell ausgemacht: die chinesischen Onlinehändler Shein oder Temu.
Dieses Narrativ hat sich zumindest in den letzten Jahren durchgesetzt. Nun zeigen neue Zahlen: Nur gerade jedes zehnte Paket kommt aus Asien. Ausgerechnet jene Schweizer Firmen, die vor der «Päckliflut» aus China warnen, machen den viel grösseren Anteil aus.
Unzufriedene Schweizer Händler
Woher kommen also die ganzen Pakete? Warum sind die Schweizer Händler trotzdem unzufrieden? Und was sagt das alles über uns Konsumentinnen und Konsumenten aus?
Diese Fragen beantwort Jon Mettler von der Wirtschaftsredaktion einer neuen Folge vom täglichen Podcast «Apropos». Er hat gemeinsam mit Bundeshausredaktor Benjamin Bitoun die neusten Zahlen zur Paketflut ausrecherchiert und spricht über die Reaktionen und sagt, wo die Politik Handlungsbedarf sieht.
Moderation: Alexandra Aregger
Gast: Jon Mettler
Produktion: Sibylle Hartmann
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