Tinder und andere Dating-Apps verzeichnen jährlich Millionen Meldungen zu Belästigungen und Übergriffen. Was Betroffene ereleben und wie Täter die Sicherheitssysteme umgehen können.
Über Dating-Apps finden viele Menschen ihre Liebe. Doch manche Userinnen und User erleben dort den Horror. Immer wieder kommt es bei Dates oder beim Chatten zu Missbrauch und Belästigung.
Innerhalb eines Jahres hat die Match Group, der Mutterkonzern der Dating-Apps Tinder und Hinge, alleine aus der EU fast eine Million Meldungen wegen Missbrauch oder Belästigung erhalten. Hinzu kommen Zehntausende Meldungen wegen Fehlverhalten, Gewalt und Hass.
Der Recherchedesk von Tamedia hat mit rund einem Dutzend Betroffenen Frauen gesprochen . Was die Frauen auf den Dating-Apps und bei Dates alles erlebt haben, warum die Sicherheitssysteme der Apps sie kaum schützen und wie Täter das ausnutzen, erzählen Valeria Mazzeo und Anielle Peterhans vom Recherchedesk. Sie sind zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Die ganze Recherche zum Nachlesen