Beide nationalen Initiativen sind deutlich gescheitert. Was die Resultate am Abstimmungssonntag bedeuten, erklärt unsere Bundeshauschefin Larissa Rhyn.
Die Schweiz hat am Sonntag die Neutralitätsinitiative (70,2 Prozent Nein-Stimmen) und die Ernährungsinitiative (72,5 Prozent Nein-Stimmen) deutlich abgelehnt. Zwar war in beiden Fällen bereits im Vorfeld ein deutliches Nein erwartet worden. Die Deutlichkeit, mit der die Ideen gescheitert sind, ist dennoch bemerkenswert. Auch weil die Urheber der Initiativen unterschiedlicher nicht sein könnten.
Da der millionenschwere SVP-Übervater Christoph Blocher, der eine radikale Interpretation der immerwährenden und bewaffneten Neutralität in der Verfassung verankern wollte. Dort die Umwelt- und Trinkwasseraktivistin Franziska Herren, die am Schluss fast ohne Partner eine radikale Umstellung der Landwirtschaft anstrebte.
Warum waren die beiden Resultate am Schluss so deutlich? Was bedeutet das für die weiteren Debatten über die Schweizer Neutralität und über Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft? Und gab es an diesem Abstimmungssonntag auch Überraschungen?
Bundeshauschefin Larissa Rhyn ordnet die Ergebnisse und die Reaktionen dieser Abstimmung ein. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Produzent: Noah Fend
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